Mit Studierenden der NRW.BANK im Einsatz

20. August 2026

Wo Teamwork den Unterschied macht

Gemeinsam mit der NRW.BANK und ihren neuen dual Studierenden haben wir einen Tag ganz im Zeichen des Meeres- und Umweltschutzes verbracht. Insgesamt 21 Teilnehmer*innen waren dabei und haben mit viel Engagement, Interesse und Tatkraft gezeigt, dass Umweltschutz direkt vor der eigenen Haustür beginnen kann.


Aufgeteilt in zwei Gruppen starteten die Studierenden zunächst mit einem Vortrag rund um das Thema Meeresschutz. Dabei ging es unter anderem um die Frage, welchen Einfluss unser alltägliches Handeln auf die Umwelt und insbesondere auf unsere Meere hat. Denn der Schutz der Meere beginnt nicht erst dort, wo Land auf Wasser trifft: Müll, der in Städten, Parks oder an kleineren Gewässern achtlos zurückgelassen wird, kann über Flüsse und andere Wege in die Natur gelangen und letztlich auch unsere Meere erreichen.


Nach dem theoretischen Teil ging es für beide Gruppen direkt in die Praxis. Ausgestattet mit Handschuhen und Sammelmaterial machten sich die Studierenden auf den Weg zu zwei verschiedenen Cleanup-Orten: dem Ständehauspark und dem Paradiesstrand.


Mit der ersten Gruppe ging es zum Cleanup in den Ständehauspark. Insgesamt kamen hier 67,4 kg Müll zusammen. Besonders zahlreich waren die gefundenen Flaschen. Einige davon lagen nicht einfach sichtbar auf dem Boden, sondern mussten teilweise sogar aus der Erde ausgegraben werden. Darüber hinaus fanden die Studierenden Kleidungsstücke sowie zahlreiche Zigaretten und Kronkorken.

Besonders erschreckend war die Menge an Spritzen und Nadeln, die während des Cleanups entdeckt wurden - noch nie haben wir bei einem Cleanup so viel davon eingesammelt. Mit der nötigen Vorsicht und großer Aufmerksamkeit gingen die Studierenden gemeinsam vor, um die gefährlichen Hinterlassenschaften sicher aus der Umwelt zu entfernen. 


Auch die zweite Gruppe hatte beim Cleanup am Paradiesstrand alle Hände voll zu tun. Mit insgesamt 225,0 kg Müll kam hier nochmal deutlich mehr auf die Waage. Auffällig waren die zahlreichen Grillreste: Neben mehreren Einweggrills wurde auch ein großer, herkömmlicher Grill gefunden. Darüber hinaus kamen im Laufe des Cleanups weitere bemerkenswerte Fundstücke zum Vorschein. Dazu gehörten unter anderem eine Lachgasflasche, ein Fahrrad und ein Ölfass.


Gerade das Ölfass war ein besorgniserregender Fund. Nicht nur aufgrund seiner Größe und des noch enthaltenen Öls, sondern auch, weil schnell klar wurde: Dieses Fundstück lässt sich nicht einfach allein bewegen. Hier war echtes Teamwork gefragt. Gemeinsam packten die Studierenden an und konnten das schwere Fass schließlich sicher bergen. Ein eindrücklicher Moment, der einmal mehr gezeigt hat, was sich mit gemeinsamer Tatkraft bewegen lässt.


Vielen Dank an die NRW.BANK und insbesondere an die 21 dual Studierenden für diesen engagierten Tag. Gemeinsam konnten wir nicht nur viel Müll sammeln, sondern auch ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig unser täglicher Beitrag zum Umwelt- und Meeresschutz ist.

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